Die ältesten "Suchwerkzeuge" sind Listen von Hyperlinks, die fleißige Internet-Benutzer im Laufe der Zeit zusammenstellten. Einige davon entwickelten sich zu regelrechten Katalogen, die heute oft kommerziell geführt werden. Für den Benutzer sind sie fast immer gratis und finanzieren sich meist über Werbung oder Sponsoring.
Bald entstanden die ersten automatischen Suchhilfen, sogenannte Suchmaschinen.
Das sind Computer (oft besteht eine Suchmaschine aus mehreren), die eine
riesige Anzahl (zur Zeit bis über 100 Millionen) Web-Seiten in einer
Datenbank indiziert, also erfaßt
und mit Suchkriterien versehen, haben und so dem Benutzer auf Anfrage schnell
mitteilen können, welche Seiten seine Fragen am besten beantworten.
Doch damit nicht genug. In der jüngsten Zeit tauchten noch raffiniertere
Suchwerkzeuge auf: findige Leute -- also auf Deutsch: faule Leute mit Grips
-- dachten sich, dass es viel zu umständlich ist, für
eine Suche nacheinander fünf oder sechs oder noch mehr Suchmaschien
anzusprechen und jedesmal fast die gleichen Fragen (Suchwörter) einzugeben.
Sie entwickelten die 'metafinder'. Das
sind Suchmaschinen, die nicht etwa selber fleißig das Netz durchstöbern,
sondern die Suchanfrage des Benutzers gleichzeitig an fünf oder zehn
oder noch mehr "echte" Suchmaschinen weiterleiten und diese für sich
suchen lassen.